PK Projekt-Kompakt GmbH

MAINTENANCE

Lernen Sie unsere Leistungen im Bereich Maintenance kennen:

Planung und Abwicklung von Anlagenstillständen

Baustellenmanagement und Montagekoordination

Befähigte Person Prüfungen gemäß BetrSichV, ATEX, DGRL

Risikoanalysen für Korrosionsbewertungen (CUI) und Maschinenverfügbarkeit (FMEA, RBM)

Ermittlung von Kennzahlen für die Instandhaltung und Aufbau einer vorbeugenden Instandhaltung

Planung und Abwicklung von Anlagenstillständen

Die PK Projekt-Kompakt GmbH bietet die Planung und Steuerung komplexer Betriebsabstellungen in der verfahrenstechnischen Prozessindustrie an. Durch eine umfassende und qualitativ hochwertige Planung einer Betriebsabstellung soll unter anderem eine präventive Instandhaltung, sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Revisionsarbeiten in kurzmöglichster Zeit mit optimaler Ressourcenauslastung erfolgen.

Ein geplanter Turnaround reduziert die Unfallgefahr und verbessert das Geschäftsergebnis durch eine Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. Wir dokumentieren unsere Ergebnisse in den vom Kunden bereitgestellten oder in den von uns eingesetzten marktüblichen EDV-Systemen. Um unsere Ergebnisse nachhaltig zu nutzen, benötigen unsere Kunden keine spezielle Software. Dabei wird die Einhaltung der Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen des Kunden in allen Phasen der Abstellung gewährleistet.

Warum mit uns?

Langjährige Erfahrung in über 50 Chemieanlagen

Eigenverantwortliche Abwicklung oder unterstützende Tätigkeit von Anlagenstillständen

Expertenwissen der Projektbeteiligten durch eigenes Schulungsprogramm

Eigene Toolbox zur ganzheitlichen Abwicklung oder Arbeiten im System des Kunden

Beauftragung im Werkvertrag, Dienstvertrag oder AÜG möglich

Ihre Vorteile

Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit durch eine umfassende und qualitativ hochwertige Planung und termingerechte Durchführung der Revisions- und Instandhaltungsarbeiten sowie aller Projektarbeiten in der Verfahrens- und Prozessleittechnik während der Betriebsabstellung. Optimale Nutzung des Betriebsstillstands durch Detailplanung der Revisionspunkte mit Darstellung und zeitlicher Bewertung der Montageabfolge unter Berücksichtigung der Einhaltung der geforderten Qualitäts- und Arbeitssicherheitsanforderungen in einem verlässlichen Terminplan. Vermeidung jeglicher Störgrößen, wie zum Beispiel durch Unfälle, Qualitätsmängel, Ressourcenengpässe, fehlende Materialien, Hilfsstoffe, Werkzeuge, usw.

Baustellenmanagement und Montagekoordination

Übernahme von Koordinations- und Steuerungsaufgaben bei Inbetriebnahmen und Abstellungen

Leitung Maßnahmen

Überprüfung der termingerechten Arbeitsausführung durch Vor Ort Kontrolle des aktuellen Arbeitsfortschritts

Unterstützung des Construction-Managers bei der Schulung in Qualität-, Sicherheit-, und spezifischen Baustellenregelungen

Ermittlung von kritikalen Ressourcen und des kritischen Pfades in der Abwicklung

Erstellung täglicher Report übe den Arbeitsfortschritt für den Construction-Manager

Befähigte Person Prüfungen gemäß BetrSichV, ATEX, DGRL

Beispiel Explosionsschutz

Prüfung vor der erstmaligen Inbetriebnahme und vor der Wiederinbetriebnahme

Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen sind vor der erstmaligen Inbetriebnahme und vor der Wiederinbetriebnahme, nach prüfpflichtigen Änderungen durch eine zugelassene Überwachungsstelle oder von einer befähigten Person auf Explosionssicherheit zu prüfen. Hierbei sind das im Explosionsschutzdokument nach § 6 Absatz 9 Nummer 2 der Gefahrstoffverordnung dargelegte Explosionsschutzkonzept und die Zoneneinteilung zu berücksichtigen.

Vorgaben zur Prüfung:

Bei der Prüfung ist festzustellen, ob

a) die für die Prüfung benötigten technischen Unterlagen vollständig vorhanden sind und ihr Inhalt plausibel ist,

b) die Anlage entsprechend dieser Verordnung errichtet wurde und in einem sicheren Zustand ist,

c) die festgelegten technischen Maßnahmen geeignet, funktionsfähig und die festgelegten technischen Maßnahmen geeignet sind,

d) die nötigen Prüfungen durchgeführt und die dabei festgestellten Mängel behoben wurden.

 Prüfung nach einer Instandsetzung

Geräte, Schutzsysteme oder Sicherheits-, Kontroll- oder Regelvorrichtungen im Sinne der Richtlinie 2014/34/EU dürfen nach einer Instandsetzung eines Teils, von dem der Explosionsschutz abhängt, erst wieder in Betrieb genommen werden, nachdem im Rahmen einer Prüfung festgestellt wurde, dass das Teil in den für den Explosionsschutz wesentlichen Merkmalen den gestellten Anforderungen entspricht.

Vorgaben zur Prüfung:

Diese Prüfung darf nur durch eine zugelassene Überwachungsstelle oder eine zur Prüfung befähigte Person durchgeführt werden. 

Wiederkehrende Prüfung alle 6 Jahre

Die Anlage muss alle sechs Jahre durch eine zugelassene Überwachungsstelle oder von einer befähigten Person vollumfänglich in ihrer Gesamtheit auf Explosionssicherheit geprüft werden.

Vorgaben zur Prüfung:

Bei der Prüfung ist festzustellen, ob 

a) die für die Prüfung benötigten technischen Unterlagen vollständig vorhanden sind und ihr Inhalt plausibel ist,

b) die Prüfungen für die Geräte, Schutzsysteme, Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen, Verbindungseinrichtungen, Lüftungsanlagen, Gaswarneinrichtungen, Inertisierungseinrichtungen durchgeführt und die dabei festgestellten Mängel behoben wurden.

c) sich die Anlage in einem dieser Verordnung entsprechenden Zustand befindet und sicher verwendet werden kann und

d) die festgelegten technischen Maßnahmen geeignet und funktionsfähig und die festgelegten organisatorischen Maßnahmen geeignet sind. 

Wiederkehrende Prüfung alle 3 Jahre

Maschinen, Anlagen, Schutzsysteme, Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen und Geräte wie Förder- und Absauganlagen, sowie elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen werden mindestens alle drei Jahre durch eine zugelassene Überwachungsstelle oder von einer befähigten Person überprüft.

Jährliche wiederkehrende Prüfung

Lüftungsanlagen, Gaswarneinrichtungen, Blitzschutzsysteme und Inertisierungseinrichtungen werden wiederkehrend jährlich durch eine zugelassene Überwachungsstelle oder von einer befähigten Person überprüft.

Risikoanalysen für Korrosionsbewertungen (CUI) und Maschinenverfügbarkeit (FMEA, RBM)

Beispiel CUI

Auswertung und Bewertung der vorhandenen technischen Dokumentation bezüglich des Risikos von Korrosion unter Isolierung sowie Identifikation und Dokumentation gefährdeter Stellen in der Anlage vor Ort mit Vorschlägen von Maßnahmen zur weiteren Vorgehensweise.

Ermittlung von Kennzahlen für die Instandhaltung und Aufbau einer vorbeugenden Instandhaltung

Beispiel: Erstellung einer Studie zur Aufstellung der Instandhaltungsorganisation

In einer Studie wird die aktuelle Instandhaltungsorganisation organisatorisch analysiert und bezüglich der Einhaltung gesetzliche Vorgaben geprüft. Das Ergebnis zeigt die notwendigen Rollen und Funktionen der Instandhaltungsorganisation sowie das hierfür benötigte Personal in einer belastbaren Studie auf, um daraus Maßnahmen für eine monetäre Bewertung der Instandhaltungskosten abzuleiten.

Dafür wird die IST-Situation bezüglich Aufgaben, Personal und Dokumentation vor Ort aufgenommen und Interviews mit den Prozessverantwortlichen durchgeführt. Die SOLL-Aufstellung der Instandhaltungsorganisation wird durch eine systematische Abschätzung und Bewertung der zu erwartenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten immer unter Einbezug der gesetzlichen Vorgaben erstellt. Durch den Soll-Ist-Vergleich werden belastbare  Empfehlungen zur Aufstellung der Instandhaltungsorganisation aufgezeigt.